Zum Inhalt springen

Mixed Media

Winterliche Wandbilder: So wirkt ein Raum in den dunklen Monaten warm

Von Alexander van der Meer·· 5 Min. Lesezeit

Ab November steht die Sonne tief, um fünf brennen die Lampen, und die Wände leisten mehr. So wählen Sie Kunst, die einen Raum im Winter warm wirken lässt – und auch im Frühling noch passt.

Winter Wall Art: How to Make a Room Feel Warm in the Dark Months — ArtMarket journal

Kunst, die einen Raum im Winter warm wirken lässt, trägt warmes Licht im Bild: eine tiefe Sonne, ein erleuchtetes Fenster, eine Lampe, ein Glas Wein. Abends, wenn warmweiße Lampen das Tageslicht ersetzen, treten Gold- und Rottöne hervor und Blau tritt zurück – ein Bild, das von sich aus leuchtet, erledigt also schon die halbe Arbeit. Überraschenderweise funktioniert auch Schnee, besonders in Schwarz-Weiß: Eine kalte Szene, aus einem warmen Zimmer betrachtet, wirkt wie Geborgenheit, nicht wie Kälte.

Dieser Ratgeber zeigt drei Wege zur passenden Winterkunst, wo man sie hängt, wenn man sie meist bei Lampenlicht sieht, und wie man Werke wählt, die im März nicht wieder abgehängt werden müssen.

Warum die Wand im Winter mehr zählt

Von November bis Februar sehen die meisten von uns ihre eigenen Wände länger bei Kunstlicht als in jeder anderen Jahreszeit. Lampen im Haushalt sind meist warmweiß, und unter diesem Licht verschieben sich Farben: Rot, Orange und Gold wirken satter, während helles Blau und Grau zu einem flachen Grau werden. Ein kühler, luftiger Druck, der im Juni strahlt, kann an einem Januarabend um sieben matt aussehen.

Außerdem schauen wir länger auf denselben Raum. Das spricht für Kunst mit einem Halt für das Auge: eine Figur, eine Lichtquelle, ein Weg in die Ferne. Unruhige Muster ermüden schnell, ein einzelner warmer Punkt nicht.

Drei Wege, eine Wand zu wärmen

Warmes Licht im Bild

Am sichersten ist ein Werk, in dem die Lichtquelle Teil des Motivs ist. Golden Tranquility von Henri des Bois, ein Angler am See bei Sonnenuntergang, ist fast ganz in Gold und Bernstein gemalt; mit 60×40 cm für 145 € trägt es eine Wand über dem Sofa allein. Für ein kleineres Budget zeigt The Last Light on the Peak von LumièreVue einen verschneiten Gipfel im letzten Sonnenlicht – 40×30 cm für 65 €, warm und winterlich im selben Bild.

Henri des Bois — Golden Tranquility, ein Angler am See bei Sonnenuntergang in Gold und Bernstein, ein signierter Kunstdruck, der ein Wohnzimmer im Winter wärmt
Ein Sonnenuntergang in Öltönen: Unter abendlichen Lampen wird das Gold nur noch satter.

Schnee in Schwarz-Weiß

Winterszenen sind nicht nur etwas für den Dezember. Ein Schneefeld in Schwarz-Weiß wirkt ruhig statt kalt, und Schwarz-Weiß ist die einzige Palette, die bei Tageslicht und Lampenlicht gleich aussieht. Journey Through the Winter Silence von Bonaque, ein Pferdeschlitten auf einem Schneefeld unter den Bergen, kostet 65 € und enthält kein Lametta – es kann also das ganze Jahr hängen. Silent Journey von Moroz, ein Wanderer mit einem schwarzen Pferd an einem weißen Hang, ist ein Premium-Fotodruck für 145 €. Mehr finden Sie in den Kollektionen Berge und Schwarz-Weiß.

Bonaque — Journey Through the Winter Silence, eine Schwarz-Weiß-Fotografie eines Pferdeschlittens im Schnee, ein winterliches Wandbild
Draußen kalt, drinnen warm: Schnee in Schwarz-Weiß wirkt ruhig, nicht frostig.

Stille Interieurs und Figuren

Am direktesten sagt eine Wand „gemütlich“, wenn sie jemanden zeigt, der es sich gemütlich macht. A Toast to Solitude von Elena Aureli, eine Frau im Ledersessel mit einem Glas Rotwein, und Whispers of Morning, eine Frau mit einer dampfenden Tasse Kaffee in Rot und Gold, messen beide 60×40 cm und kosten 195 €. Für einen Flur oder eine Leseecke passt Silent Watcher in the Night von Rodrigo, eine Katze auf einem leuchtenden Fensterbrett in tiefem Blau – 40×30 cm für 145 €.

Elena Aureli — A Toast to Solitude, eine Frau im Ledersessel mit einem Glas Rotwein in warmen Tönen, ein gemütliches Wandbild
Ein Winterabend, gemalt: Das Bild tut, was der Raum erreichen möchte.

Kunst für Lampenlicht hängen

  • Die Wand beleuchten, nicht das Glas. Im Winter wird ein Bild öfter seitlich von Lampen beleuchtet als frontal durch ein Fenster. Stellen Sie eine Tisch- oder Stehlampe neben das Werk statt gegenüber, und die Spiegelungen im Glas verschwinden.
  • Auf Augenhöhe hängen. Die Bildmitte gehört auf etwa 145 cm über dem Boden, in Räumen, in denen alle sitzen, etwas tiefer. Details stehen in unserem Ratgeber Bilder richtig hängen.
  • Größe an den Möbeln ausrichten. Über einem Sofa etwa zwei Drittel seiner Breite, als ein größeres Werk oder als Paar. Der Ratgeber fürs Wohnzimmer nennt die Maße für gängige Sofas.
  • Einen warmen Rahmen wählen. Eiche, Nussbaum oder eine messingfarbene Leiste wärmen einen Druck zusätzlich; Schwarz passt zu Schwarz-Weiß, Weiß hält ihn kühl. Die Drucke kommen ungerahmt, der Rahmen ist also Ihre Wahl.

Muss Winterkunst im Frühling wieder weg?

Nicht, wenn Sie gut wählen. Der Test ist einfach: Sähe das Bild im Juli seltsam aus? Ein Weihnachtsbaum schon; ein Sonnenuntergang, ein Schneefeld oder eine Frau mit einer Tasse Kaffee nicht. Wählen Sie jahreszeitliche Wärme statt jahreszeitlicher Symbole, und das Werk verdient seinen Platz das ganze Jahr.

Wer einen Raum gern mit den Jahreszeiten verändert, macht es sich mit einer Bilderleiste leicht: Zwei oder drei gerahmte Drucke darauf anlehnen und tauschen, ohne neue Löcher in der Wand. Das größere Werk bleibt die Konstante, die kleineren wechseln.

Winterkunst verschenken

Dieselben Werke sind gute Weihnachtsgeschenke, weil sie winterlich sind, ohne Dekoration zu sein. Damit ein Druck vor dem 24. Dezember ankommt, bestellen Sie innerhalb der Niederlande bis zum 18. Dezember, im übrigen EU-Raum bis zum 11. Dezember und für Großbritannien, die Schweiz, Norwegen, Island oder die USA bis zum 8. Dezember – wenn möglich früher. Unser Weihnachtsgeschenk-Ratgeber sortiert Ideen nach Budget und nach Person.

Jeder Druck ist eine handsignierte limitierte Auflage von 25 Exemplaren auf Premium-Fotopapier, ungerahmt aus Amsterdam verschickt, mit kostenlosem Versand in der EU ab 175 €. Schnee finden Sie in der Kollektion Berge, alles andere in der ganzen Galerie.

Häufig gestellte Fragen

Was sind winterliche Wandbilder?
Kunst, die einen Raum in den dunklen Monaten warm und ruhig wirken lässt. Meist trägt sie warmes Licht im Bild, etwa einen Sonnenuntergang, ein erleuchtetes Fenster oder eine Lampe, oder sie zeigt Schnee und Winterlandschaften auf stille, oft schwarz-weiße Art. Die besten Werke verzichten auf Weihnachtssymbole und können das ganze Jahr hängen.
Welche Farben lassen einen Raum im Winter wärmer wirken?
Gold, Bernstein, Ocker, Rot und warmes Braun. Unter den warmweißen Lampen, die abends in den meisten Wohnungen brennen, wirken diese Töne satter, während helles Blau und Grau eher flach werden. Ein einzelnes Werk mit einer starken warmen Lichtquelle bewirkt mehr als mehrere blasse.
Wirkt Schwarz-Weiß-Kunst im Winter kalt?
Meist nicht. Schwarz-Weiß sieht bei Tageslicht und Lampenlicht gleich aus, und eine Schneeszene in Schwarz-Weiß wirkt aus einem warmen Zimmer heraus ruhig statt kalt. Kombinieren Sie sie mit einem warmen Rahmen aus Eiche oder Nussbaum und einer Lampe daneben.
Sollte ich meine Bilder mit den Jahreszeiten wechseln?
Sie können, müssen aber nicht. Wählen Sie jahreszeitliche Wärme statt jahreszeitlicher Symbole, dann kann ein Werk das ganze Jahr hängen. Wer gern wechselt, behält ein größeres Werk als Konstante und tauscht kleinere gerahmte Drucke auf einer Bilderleiste.
Wann sollte ich bestellen, damit der Druck vor Weihnachten ankommt?
Nach unserer Standard-Lieferschätzung bis zum 18. Dezember für die Niederlande, bis zum 11. Dezember für die übrige EU und bis zum 8. Dezember für Großbritannien, die Schweiz, Norwegen, Island und die USA. Die Post ist im Dezember langsam, bestellen Sie also möglichst eine Woche früher.

Teilen Sie diesen Leitfaden